Kein Schnee mehr, es regnet. Die Schneeglöckchen und die Winterlinge sind wieder aufgetaucht. Die waren schon mehrmals eingeschneit und sind davon unbeeindruckt. Genau wie es neulich auf dem Weg zur Arbeit gleichzeitig Winter und Frühling war:

Es gibt vermehrte Meldungen über zurückkehrende Kraniche. Die Vögel ums Haus herum singen mehr, einer davon leider penetrant wiederholend, als müsste er noch üben. Aber so richtig Frühling wird es noch nicht und ich sehne ihn auch nicht herbei. Mich nervt der Schnee auch nicht. Ich bin da komplett indifferent.
Genauso indifferent bin ich bei der Winterolympiade, insgesamt habe ich vielleicht 15 Minuten geschaut. Genauso geht es mir übrigens beim linearen Fernsehen insgesamt. So viele Kanäle und nichts packt mich. Ich nehme mir ab und zu etwas auf, schaue es dann nicht und lösche es halt wieder. Ich weiß nicht, wie oft ich z.B. Gosford Park aufgenommen, nicht geschaut und gelöscht hatte. Neulich habe ich den Film dann endlich mal gesehen und er hat mir sogar gut gefallen. Die Ähnlichkeiten von Downton Abbey zu Gosford Park sind unverkennbar, nicht nur weil Maggie Smith in beidem mitspielt. Aber selbst die Architektur below stairs bei den Bediensteten ist unverkennbar ähnlich. Dazu lässt sich viel im Netz lesen, z.B. dieses.
Gestern habe ich geschrieben, dass mich so vieles interessiert, es gibt gleichzeitig auch dieses „Mmmmh ja, ach nööö.“ Neben Sport und Fernsehen auch das meiste in der Politik. Ich mag auch keine aufgeregten Diskussionen über die Gesellschaft führen. Ich denke, es sollte mich mehr interessieren, weil ich nicht isoliert auf einer Insel lebe, tut es aber gerade nicht. Genauso wenig wie den neusten Film oder die neueste Ausstellung, die „man gesehen haben muss!“ Ich werde dann immer bockig. Nein, muss ich nicht.
Zu dem passt ganz offensichtlich das hier:
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